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Betriebliche Altersvorsorge vergleichen E-Mail

Betriebliche Altersvorsorge vergleichen

Die betriebliche Altersvorsorge ist ein staatlich gefördertes Produkt zur privaten Altersvorsorge. Sie wird von Versicherungsgesellschaften, Pensionskassen und Banken angeboten.

Im Gegensatz zur Lebens- und Rentenversicherung, wird die betriebliche Altersvorsorge während der Sparphase staatlich gefördert.
Zur Förderung zählt die Ersparnis der Beiträge zur Sozialversicherung und der steuerliche Vorteil. Beides wird bis zu eine bestimmten gesetzlichen Grenze berücksichtigt.

Dafür wird in der Rentenphase die bAV Rente voll besteuert, und es müssen Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung abgeführt werden.

Die betriebliche Altersvorsorge steht allen, die in einem Arbeitsverhältnis in Deutschland stehen, zur Verfügung.

Die betriebliche Altersvorsorge wird seit 1974 mit dem Betriebsrentengesetz staatlich geregelt. Hier werden die fünf Durchführungswege zur Versorgung und die Leistungsstruktur gesetzlich festgelegt.

Aber auch die Riester Rente kann als betriebliche Altersvorsorge genutzt werden.

BAV Anspruch

Mit der Rentenreform hat jeder Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge. Egal, ob diese vom Arbeitgeber expliziet angeboten wird. Damit die Altersvorsorge beim Arbeitgeberwechsel nicht aufgegeben werden muss, besteht seit 2005 für jeden Arbeitnehmer das Recht, die betriebliche Altersvorsorge beim neuen Arbeitgeber fortzuführen.

Die betriebliche Altersvorsroge ist nahezu für jeden Arbeitnehmer geeignet. Natürlich verändern sich die Rentenleistungen je nach Eintrittsalter. Auch die steurlichen und Sozialversicherunsvorteile unterscheiden sich je nach Arbeitnehmer.

Wer sich für eine betriebliche Altersvorsorge entschließt, sollte vorher berechnen, wie viel Rentenkapital nach Abzug der Steuern und Sozialversicherungen überbleibt. Damit vermeiden Sie eine überraschende Versorgungslücke im Rentenalter.


Vergleich betriebliche Altersvorsorge

Wir zeigen Ihnen einen kleinen Querschnitt einer Direktversicherung. Anhand eines Beispiels werden die Ablaufleistungen, die garantierte und lebenslange Rente dargestellt.
Es handelt sich um eine klassische kapitalgedeckte Direktversicherung der betrieblichen Altersvorsorge. Sowohl Serviceanbieter als auch günstige online Versicherungen wurden berücksichtigt. Die angegebenen Werte sind Angaben der Banken und Versicherungen im Jahr 2011.

Berechnung:
100 € monatlicher Sparbeitrag, Laufzeit 37 Jahre (bis zur gesetzlichen Rente mit 67), Überschüsse werden verzinslich angesammelt.

Mann oder Frau 30 Jahre, ledig, 30.000 € Bruttogehalt, Kirchensteuerpflichtig, kein Kind, Laufzeit 37 Jahre, Einzahlung gesamt 44.400 €
Bei 100 € Sparbeitrag entsteht ca. ein Nettoaufwand von 48 € monatlich und somit eine staatliche Förderquote von 52%.

In diesem Chart sehen Sie die garantierten Ablaufleistungen zuzüglich der möglichen Überschüsse.

Daraus ergibt sich eine garantierte und gesamte Rendite:
Auszahlung:
Die Steuerliche Betrachtung und die Abgaben zur Sozialversicherung sind sehr wichtig, da Sie eine erhebliche Reduzierung des Kapitals zur Folge hat.
Beim angesparten Kapital ist bei Frauen in der Regel kein großer Unterschied zu erkennen. Wenn einer aufgetreten ist, betrug dieser um die 1000€. Allerdings sind aufgrund des Risikos der Langlebigkeit der Frauen, die monatlichen Renten niedriger. Das ändert sich seit 2013 mit der Vorgabe sogenannter Unisex Tarife.
Die Besteuerung des Kapitals hängt von den gesamt Einnahmen des Rentners ab. Die Beiträge zur Krankenversicherung der Rentner sind jedoch alle gleich.

Diese Berechnung zeigt den ledigen Rentner ohne weitere Einnahmen und einer konstanten Inflation von 2% pro Jahr. Die tatsächliche Inflation ist viel höher. Würde mit der tatsächlichen Inflation gerechnet werden, ensteht bei nahezu jeder betrieblichen Altersvorsorge über eine Versicherung, eine negative Rendite.

So erbringt die Versicherung E, dass beste Ergebnis mit 111.951,€ oder einer monatlichen lebenslangen Rente von 445€, vor Abgaben. Das ergibt eine Rendite von 4,50%.

Lässt sich der Rentner die betriebliche Altersversorgung in einer Summe auszahlen, muss diese in dem Jahr der Auszahlung ganz versteuert werden. Außerdem muss ein Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung abgeführt werden. Damit muss der Rentner ca. 43.498€ Steuern und ca.10.897€ Beiträge an die KVdR zahlen. Das ergibt eine steuerliche Belastung von ca. 39,58%. Erhält der Rentner weitere Einnahmen, z.B. eine gesetzliche Rente, erhöht sich der Steuersatz und die Steuerlast.

Damit verbleibt ein Restkapital von ca. 57.556€ als Einmalbetrag zur Auszahlung. Auf das eingezahlte Geld mit deren Laufzeit, ergibt sich daraus eine Nettorendite von1,35%.

Lässt sich der Renter allerdings das Kapital als lebenslange Leibrente auszahlen, muss er monatlich nur 76€ an die Krankenversicherung abführen und keine Steuern (Grundfreibetrag) zahlen, solange keine weiteren Einkünfte vorhanden sind.

Also sollte jeder sich genau vorrechnen lassen, ob er die bAV als Einmalbeitrag sich auszahlen läßt. Hier sind individuelle Entscheidungen, wie Gesundheit oder weitere Einnahmen zu berücksichtigen. Es sollte niemlas die bAV für Verbindlichkeiten, wie z.B. zur Tilgung einer Baufinanzierung, eingeplant werden.

Übrigens: Alle in der privaten Krankenversicherung versichert sind, müssen keine Beiträge auf die bAV abführen.

Grundlagen zur betrieblichen Altersvorsorge

Produkt:
Die Riester Rente kann als reines Sparprodukt verwendet werden. Es kann eine Rentengarantiezeit vereinbart werden, muss aber nicht.
Produkt am Markt verfügbar.
Es muss keine Todesfallversicherung bestehen, kann aber meistens beantragt werden.
Sie können den Rentenbeginn in den meisten Fällen flexibel zwischen dem 65 und 67 Lebensjahr vereinbaren.
Das entscheidende ist der Rentenfaktor. Bei Bankprodukten kann vorher kein Rentenfaktor festgelegt werden. Der Rentenfaktor ist maßgeblich zur Berechnung der monatlichen Rentenhöhe.

Für die Riester Rente gibt es mehrere Produktvariationen.
Neben der normalen Riester Rente, gibt es noch die Wohn-Riester. Sie kann in Verbindung einer selbstgenutzten Immobilie in Deutschland und den EU/EWR Ländern verwendet werden. Dazu zählt allerdings nicht die Schweiz und Türkei.

Prinzipiell ist die Riester Rente vererbbar. Nur während der Sparphase muss der Ehepartner ebenfalls einen Riester Vertrag besitzen, um den vom Verstorbenen zu übernehmen. Ansonsten müssen im Todesfall die Zulagen und Steuervorteile zurück gezahlt werden.

Förderung:
Es erhalten alle die Förderung die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind.
Rentenversicherungspflichtige Selbstständige und Selbstständige die über ihren Ehepartner zulagenberechtigt sind, können von der Förderung profitieren.
Kindererziehende (bis zum 3. Lebensjahr), Beamte, Richter, Soldaten und 400,- Jobber können ebenfalls von den Zulagen profitieren.
Die Förderung: Seit 2008 154 € = Grundzulage - 185 € (ab 01.01.2008 geborene 300 €) = Kinderzulage - Sonderausgabenabzug = bis max. 2100
Berufseinsteiger Bonus:
Riester-Sparer erhalten im ersten Sparjahr automatisch eine um 200 EUR erhöhte Grundzulage, wenn der Sparer zum 1. Januar des Jahres, in dem er den Vertrag schließt, sein 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, unmittelbar zulagenberechtigt ist und nach dem 31. Dezember 1982 geboren ist

Zusätzliche Versicherungsleistungen
Die Riester Rente ist hauptsächlich für den Aufbau der Altersvorsorge vorgesehen.
Generell kann eine Rentengarantie vereinbart werden.
Zusätzlich kann auch das Risiko einer Erwerbsminderung abgesichert werden.

Kosten:
Es fallen Abschlusskosten und laufende Kosten an.
Abschlusskosten bis zu 10% der gesamten Beiträge und müssen auf die ersten fünf Jahre verteilt werden. Laufende Kosten im Durchschnitt von ca. 4% des Beitrags.
Weitere Kosten können für Rückläufer, Ersatz des Versicherungsscheins, Abtretung/Verpfändung, Mahnverfahren oder Vertragsveränderung entstehen.

Besteuerung:
Die Rente der Riester Rente kann zwischen dem 60. und 67. Lebensjahr mit Rentenbeginn ausgezahlt werden.
Die Auszahlungen sind voll mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz zu versteuern. Eine Steuerlast fällt erst über den Grundfreibeträgen an. Dieses würde in den meisten Fällen bei einer Einmalzahlung von 30% des Kapitals und weiteren Renten, wie der gesetzlichen Rente geschehen.
Wir berechnen gerne Ihre zu erwartende Steuerlast. Hier - > zur Anfrage

Anlagearten:
Kapitalgedeckte Riester Rentenversicherung
Bei der kapitalgedeckten Rentenversicherung wird der Sparbeitrag innerhalb der Versicherungsgesellschaften in festverzinsliche Wertpapiere (mind. 60%), Immobilien, alternative Investments und in andere Wertpapiere wie Aktien, Zertifikate und Investmentfonds angelegt. Den direkten Kapitalertrag oder Verlust wird für den Sparer nicht ersichtlich. Der Vertragsinhaber bekommt eine jährliche Abrechnung die den aktuellen Rückkaufswert seiner Police aufzeigt.
Der eigentliche Vorteil einer kapitalbildenden Rentenversicherung ist die Berechenbarkeit der Erträge.
Fondsgebundene Riester Rentenversicherung
Es müssen mindestens die Zulagen und die Einzahlung am Ende der Laufzeit garantiert werden. Alles andere kann in Investmentfonds investiert werden.
Banksparplan mit Riester
Ein Banksparplan mit einer festen Verzinsung zu einer bestimmten Laufzeit. Am Ende der Laufzeit muss das Kapital in eine Rentenversicherung übertragen werden, die eine lebenslange Leibrente garantiert. Die Rentenhöhe ist von dem dann aktuellen Rentenfaktor abhängig.
Investmentfonds mit Riester
Der Sparbeitrag wird in ausgewählte Investmentfonds investiert. Die Bank oder das Investmenthaus muss dafür sorgen, dass am Ende der Laufzeit die Zulagen und die eingezahlten Beiträge vorhanden sind.
Der Sparer kann Verluste oder Gewinne seiner Anlage verfolgen. Bekommt aber genau wie der Anleger einer kapitalgedeckten Rentenversicherung einen jährlichen Bescheid über die Höhe seines Rückkaufswertes.
VWL mit Riester Rente

Die Riester Rente kann auch über einen vermögenswirksamen Sparplan gespart werden. Hier überweist der Arbeitgeber den Sparbeitrag.
So trat am 1. Oktober 2006 der Tarifvertrag über die altersvorsorgewirksamen Leistungen (TV AVWL) zwischen den Tarifvertragsparteien IG Metall und Gesamtmetall in Kraft .
Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie erhalten vom Arbeitgeber eine jährliche Geldleistung von derzeit 319,08 Euro (Auszubildende erhalten 159,48 Euro). Dieses Geld wird entweder für eine förderfähige private Altersvorsorge oder für eine Altersvorsorgezusage des Arbeitsgebers verwendet. Die Barauszahlung ist ausgeschlossen.
BAV mit Riester Rente
Sie können die Sparbeiträge zur Riester Renten auch über Ihren Arbeitgeber bezahlen. Dazu schließt der Arbeitgeber einen Riester zertifizierten Vertrag ab. Der Beitrag wird von Ihrem Bruttogehalt auf das Sparkonto überwiesen. Dadurch erhalten Sie weitere Steuer- und Sozialversicherungsvorteile. Müssen dann aber in der Rentenphase neben den Steuern auch Krankenversicherungsbeiträge abführen.
Auszahlung:
Die Riester Rente wird als Leibrente lebenslang ausgezahlt. Ein Einmalbeitrag kann bis max. 30% der angesparten Summe ausbezahlt werden.
Beides wird voll zur Besteuerung herangezogen. Maßgeblich zur Berechnung ist der Einkommenssteuersatz.
Die Riester Rente kann erst zu Beginn der gesetzlichen Rente ausgezahlt werden. Aber frühestens mit 60 oder mit dem 65 Lebensjahr.
Bei Versicherungen wird in der Regel mit Vertragsbeginn der Rentenfaktor festgelegt. Der berechnet zum Rentenbeginn die verfügbare Rente aus dem angesparten Kapital.

Das Kapital der Riester Verträge von Banken, muss in eine Rentenversicherung übertragen werden, die eine lebenslange Rente garantiert. Oder es kann ein Auszahlungsplan erstellt werden, der ebenfalls das "Langlebigkeitsrisiko" bis zum 85. Lebensjahr berücksichtigt.
Zu beachten ist, dass der Rentenfaktor wahrscheinlich in den nächsten Jahren, aufgrund des demographischen Problems, sinken wird.
Die Leibrente wird solange gezahlt, bis der Rentner verstirbt. Ein Verbleibenes Kapital verfällt an die Versichertengemeinschaft.

Vorteile

Welche Vorteile bietet die Riester Rente?
Die staatlichen Förderungen verhelfen zu einem Aufbau der Altersvorsorge.

Sicherheit:
Berechenbarkeit des Anlageergebnis mit garantierter Auszahlung (Nominalwerterhaltung).

Rendite:
Eines langfristigen durchschnittlichen Marktzinssatzes um die 4% vor Inflation.
Die Rendite auf den Nettoaufwand berechnet, erhöht sich diese um ca. 1%.

Sparzwang:
Die geringe Verfügbarkeit des angesparten Geldes kann zu einem Sparzwang werden. Alle die vor dem 60. Lebensjahr die Riester Rente kündigen. müssen die Zulagen und die steuervorteile sofort zurück zahlen. In den meisten Fällen bleibt in den ersten 10 Jahren kein Kapital über.
Für schlechte Sparer kann das Vorteilhaft sein. Schließlich soll das Kapital der Altersvorsorge dienen.
Schädliche Verwendung der Zulage:
Zulagen und Steuervorteile müssen bei den nachfolgenden Sachverhalten zurückgezahlt werden.
Zudem muss bei einem verbleibenden Kapital, die Erträge versteuert werden.

Kündigung des Riester-Vertrages.
Nicht davon betroffen ist die Übertragung des vorhandenen Kapitals auf einen anderen Tarif beim selben Anbieter oder auf einen anderen Anbieter.

Tod des Anspruchsberechtigten vor Rentenbeginn.
Ausschließlich der Ehepartner kann, sofern er einen eigenen Riester-Vertrag hat, das vollständige Vertragsguthaben (inkl. Zulagen) des Verstorbenen übernehmen, Kinder oder andere nahe Verwandte jedoch nicht.

Eventuell, wenn aus dem Riester-Vertrag Geld zum Erwerb von Wohneigentum entnommen wurde und nicht entsprechend den Vorgaben zurückgezahlt wurde. Insbesondere auch dann, wenn das Wohneigentum z. B. nicht der Altersvorsorge dient(e).

Wenn die unbeschränkte Einkommensteuerpflicht in Deutschland endet. Eine Stundung bis zum Beginn der Rentenzahlung und dann wiederum eine Tilgung i. H. v. 15 % der Rente kann vereinbart werden. Das geht solange, bis die staatliche Förderung zurückgezahlt ist.

Besteuerung:
Die Riester Rente wird voll besteuert.
Bei der betrieblichen Riester Rente, müssen noch Beiträge zur Krankenversicherung abgeführt werden.
Wohn- Riester müssen mit Rentenbeginn die fiktive Steuer abführen. Entweder als Einmalzahlung oder auf 10 Jahre verteilt.

Versicherungsschutz:
Mit einer langen Rentengarantiezeit können Hinterbliebene mit einer monatlichen Rente versorgt werden.
Zusatzversicherungen, wie der Berufsunfähigkeitsversicherung, der Erwerbsunfähigkeitsversicherung und der Unfallversicherung können eingeschlossen werden.

Fazit

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) wird als weitere Säule der privaten Altersvorsorge staatlich gefördert. Die bAV ist ein recht altes Vorsorge Model.
Die verschiedenen Durchführungswege machen es oft den Arbeitgebern und den Mitarbeitern schwer sich zu entscheiden. So z.B. können nicht richtig ausfinanzierte Pensionszusagen Firmen in die Pleite führen. Falsche Kapitalanlagen, die das Mindestmaß nicht einhalten oder Firmen die mit der Insolvenz die bAV Kasse geplündert haben, sind in der betrieblichen Altersvorsorge schon vorgekommen.
Die gesetzliche Grundlage hat seit Einführung der bAV viele Punkte verbessert.
Viele Betriebe lagern die betriebliche Altersvorsorge aus, indem sie Direktversicherung oder Unterstützungskassen von Versicherungen anbieten. Deren Ablaufleistung ist dann nahezu dieselbe, wie bei einer privaten Lebens- oder Rentenversicherung. Um diese Werte zu erhalten, berechnen sie die tatsächlich eingezahlten Beiträge mit der Laufzeit zu dem Ablaufergebnis.
Anlagen der bAV in Investmentfonds oder Private Equity, wie es über Pensionsfonds erfolgen kann, versprechen eine höhere Rendite, weisen aber auch ein höheres Risiko auf.
Allgemein ist die Rendite nicht sehr hoch. Über Versicherungen beträgt sie ca. 4% vor Steuern und Inflation.
Meistens werden dem Arbeitnehmer andere Zahlen vorgerechnet. Hier wird oft nicht mit dem tatsächlichen Anlagebetrag gerechnet, sondern mit dem Nettoaufwand, den der Arbeitnehmer hat. Es ist auch nicht ganz falsch einmal diese Rechnung anzustellen, hat aber mit dem Anlageergebnis des Produkts nichts zu tun. Macht sich zum Beispiel ein Arbeitnehmer selbstständig, entfallen die Ersparnisse zur Sozialversicherung und Steuern. Damit wäre die geschönte Rechnung gänzlich falsch.
Leider funktioniert auch die Portabilität nicht immer. Der Arbeitnehmer hat einen Anspruch, dass die bAV bei einem Arbeitgeberwechsel vom Neuen weitergeführt wird. Allerdings wird ihm manchmal klar gemacht, dass dies nicht gewünscht wird. Dieser Fall ist oft bei Banken und Versicherungen anzutreffen.

Also liegt die Rendite gleichauf mit der privaten Renten- und Lebensversicherung.
Nur bei der Berechnung des Nettobeitrags entsteht eine höhere Rendite.
In jedem Fall steht die reine Rendite der Kapitalanlage im Vordergrund. Schließlich hat die Kapitalanlage nicht die staatlichen Förderungen erwirtschaftet.

Je nach Anlageart und Gesellschaft kann die Rendite unterschiedlich ausfallen, wie Sie es im Vergleich sehen können.
Frauen erzielen die gleichen Ergebnisse wie Männer.

Zu beachten ist, dass die Angaben der Versicherungsgesellschaften oft nicht auf tatsächliche Ergebnisse beruhen, sondern vielmehr auf Annahmen des Kapitalmarktes. Diese Annahmen beruhen auf Marktgeschehen in der Vergangenheit. So sind wir jetzt schon länger in einer absoluten Niedrigzinsphase. Deshalb wurde auch der garantierte Zins weiter nach unten gesenkt. Allerdings müssen die alten garantierten Zinssätze teilweise noch vor 30 Jahren eingehalten werden. Was allerdings der Markt nicht hergibt. Deshalb freut sich auch jede Versicherung, wenn ein Sparplan nach 10 Jahren gekündigt wird. In der betrieblichen Altersvorsorge kann der Vertrag allerdings nicht gekündigt werden, muss also dann beitragsfrei gestellt werden. Der Verlust für den Sparer bleibt allerdings gleich, wenn sogar nicht höher, weil der das restlich verbliebene Kapital über die Jahre nicht mehr profitabel anlegen kann.

Dennoch ist die betriebliche Altersvorsorge für alle, die ihre meiste Zeit im Berufsleben Angestellt sind und evtl. noch eine Zulage vom Arbeitgeber erhalten, eine attraktive Anlage. Fangen sie mit der bAV früh an zu sparen und vermeiden sie eine vorzeitige Beitragsbefreiung (Kündigung).
Das Geld werden sie in der Rente gebrauchen. Informieren sie sich, bevor sie sich entscheiden, ob sie das Geld als Rente oder als Einmalbetrag sich dann auszahlen lassen. Beides kann schlimme Folgen haben.




 
 

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