Griechenland stimmt über EU Rettungspaket ab! Drucken E-Mail
Dienstag, den 01. November 2011 um 16:57 Uhr
Der griechische Präsident lässt sein Volk abstimmen. Die Börse ist mal wieder verunsichert.

Griechenland stimmt über EU Rettungspaket ab!

Zur großen Überraschung der EU Staaten, will der Präsident Griechenlands, sein Volk über das EU Rettungspaket abstimmen lassen. Das lässt die Börsen wieder verunsichern und gehen erneut Richtung Süden.

Waren sich doch die Staaten und Politiker nach stundenlangen Verhandlungen der Rettung Griechenlands sicher. Jedenfalls eine Rettung für die nächste Zeit. Auf langer Sicht ist Griechenland mit dem Vorhaben der EU Staaten nicht gerettet. Das größte Problem in Griechenland sind die fehlenden Einnahmen. Viele Griechen, die in den letzten Jahrzehnten zu Milliardären wurden, versteuern den größten Teil ihrer Einnahmen nicht in der Heimat. Das größte Börsen notierte Unternehmen ist ein Getränke Abfüller.

Somit stellt sich die Frage: Wie können so hohe Einnahmen geschaffen werden, dass in Zukunft eine Neuverschuldung nicht mehr notwendig ist?
Selbst Deutschland, schafft es trotz wirtschaftlichem Wachstum von 3% nicht, keine neuen Schulden aufzunehmen.
Wäre diese Rettung nicht ein Fass ohne Boden? Für das wir europäischen Steuerzahler einspringen müssen. Denn leider wollen die griechischen Milliardäre wie z.B. die Familien Onassis und Niarchos nicht dem griechischen Staat helfen. Die meisten leben im Ausland und fühlen sich nicht verantwortlich.

Und geht es bei der angeblichen Rettung Griechenlands nicht in Wirklichkeit um die Rettung der europäischen Banken?
Wenn das griechische Volk die Rettung ablehnt, wäre das wohl der bessere Weg. Denn es geht nicht mehr darum die Schulden zu halbieren. Der gesamte Staat muss neu geordnet werden. Wenn dieser Zeitpunkt kommt, sollten die EU Staaten es zum Anlass nehmen, die gesamten EU Staaten in einer gemeinsamen Union neu zu ordnen. Denn irgendwann kippt so oder so ein Staat und damit unser gesamtes System.

Es muss einen europäischen Präsidenten geben, mit seinen Ministern. Wir müssen in der Weltwirtschaft mit gleichen Karten spielen und dafür sorgen, dass die Binnenmärkte wieder gesund werden. Wir brauchen etwas, woran wir Europäer zusammen glauben und arbeiten. Hier muss das Volk wieder einbezogen werden und nicht die Interessen der Großindustrie.

Wenn uns das nicht gelingt, wird Europa als Gemeinschaft scheitern und die einzelnen Ländern den großen und mächtigen Ländern wie China und Russland hilflos gegenüber stehen.
Also ist die Entscheidung von Georgios Papandreou wahrscheinlich eine sehr weise. Denn alles andere würde in eine Abhängigkeit führen, die vor einer Pleite Europas nicht schützen wird.

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. November 2011 um 11:47 Uhr
 

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