| Grundlagen Lebensversicherung |
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Grundlagen der LebensversicherungGet the Flash Player to see this player.
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Lebensversicherungen sind Versicherungsverträge und werden von Versicherungsgesellschaften mit Zulassung in Deutschland angeboten.
Es wird zwischen der kapitalbildenden Lebensversicherung, der fondsgebundenen Lebensversicherung und der Risikolebensversicherung unterschieden.
Während die Risikolebensversicherung eine reine Form der Absicherung im Todesfall ist, ist die kapitalbildende Lebensversicherung eine Mischung aus einem Sparvertrag und einer Versicherung.
Die Versicherungsprodukte zur kapitalbildenden Lebensversicherung dienen dem Vermögensaufbau nach dem Vermögensbildungsgesetz.
Demnach wird die Lebensversicherung, die der dritten Schicht der staatlich geförderten Altersvorsorge zugeordnet wird, steuerlich gefördert. So wird die Ablaufleistung mit dem Halbeinkünfteverfahren besteuert, wenn der Vertrag die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.
Kapitalbildende Lebensversicherung dienen auch dem Zweck der gezielten Ansparvorgänge. So sind die bekannt und konzipiert als Ausbildungs- und Ausstattungsversicherung für den Studien-, oder Heiratsfall der Kinder.
Auch wurden Kapitallebensversicherungen zur Tilgung von Baufinanzierungen eingesetzt. Hier wird das Darlehen an die Bank am Ende der Laufzeit in einem Betrag mit der Lebensversicherung getilgt. Diese Form der Tilgung wird von vielen Banken zum Glück nicht mehr akzeptiert.
Die Risikolebensversicherung wird zur Absicherung des Todes eingesetzt. Auch wird sie oft von Banken als Sicherheit für ein Darlehen verlangt. Hier kann auch eine Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme, analog zum Annuitätendarlehen, vereinbart werden. Diese Form der Risikolebensversicherung ist in der Regel etwas günstiger im Beitrag.
So kann aber auch die Kapitallebensversicherungen zur Vorsorge als Versicherung im Todesfall und der Berufsunfähigkeit sinnvoll sein. Entweder weil sie aufgrund gesundheitlicher Probleme keine direkte Risikolebensversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen, oder weil sie eine lebenslange Risikolebensversicherung wünschen.
Die Zusatzversicherungen zur Berufsunfähigkeit, dem Unfalltod oder dem Todesfall, erhalten Sie oft mit vereinfachten Gesundheitsfragen.
Neben der Kapitallebensversicherung besteht noch die fondsgebundene Lebensversicherung.
Während die Kapitallebensversicherung in festverzinsliche Wertpapiere (mind. 60%), Immobilien, alternative Investments und in andere Wertpapiere wie Aktien, Zertifikate und Investmentfonds das Geld angelegt, wird der Sparbeitrag bei den fondsgebundenen Lebensversicherung in ausgesuchte Investmentfonds investiert.
In der Regel bietet dafür die fondsgebundene Lebensversicherung keinen Garantiezins, der allerdings bei der Kapitallebensversicherung in den letzten Jahren für Neuverträge stark gesunken ist.
Neben den deutschen Lebensversicherungen, gibt es auch ausländische Lebensversicherungen am deutschen Markt, die hier eine Zulassung haben.
Am bekanntesten sind die die britischen Lebensversicherungen mit ihrem "smoothing" Effekt. Sie glätten die Erträge des Kunden, in dem sie das Kapitalmanagement zu 100% in die Hände nehmen.
So ist aber auch ein Zweitmarkt für Lebensversicherungen entstanden. Schließlich werden ca. 50% der Lebensversicherungen in den ersten 10 Jahren wieder gekündigt. Hier gibt es die Möglichkeit die bestehende Lebensversicherung abzukaufen.
Bei den britischen Lebensversicherungen wird von sogenannten TEP 's gesprochen.
Der Grundlegende Vorteil kann sein, dass sie einen Vertrag mit einem alten und damit höheren Garantiezins bekommen und nicht die Abschlussgebühr bezahlen, die in der Regel ca. 8% der einzuzahlenden Beiträge beträgt.
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